Osterstraße 116, 20259 Hamburg
040 431 88 250
hh@dtp-akademie.net           HZA zertifziert

Coaching

Seminare, Weiterbildung, Coaching in Hamburg

ZACK - Zentrum für Aktivierung, Coaching und Kompetenz

Systemisches Coaching für alle beruflichen Veränderungssituationen wie Berufseinstieg, Rückkehr, Karriereplanung und Fortbildung. Wir beraten und begleiten Sie in Ihrem persönlichen Systemischen Coaching.

PLANUNG

Wir begleiten Sie bei der Planung und Durchführung Ihres persönlichen Systemischen Coachings. Starten Sie jetzt gemeinsam mit uns durch.

QUALIFIKATION

Erwerben Sie Qualifikationen, um Ihre Chancen bei der Jobsuche deutlich zu verbessern und für ein sicheres und selbstbewusstes Auftreten.

ZERTIFIKATE

Erhalten Sie Zertifikate als Garanten für die Verbesserung beruflicher Aufstiegschancen und einen erfolgreichen Einstieg in den Arbeitsmarkt.

MODULÜBERSICHT DER INDIVIDUELLEN SYSTEMISCHEN COACHINGS

Heranführung an den Ausbildungsplätze- und Arbeitsmarkt

Modul 1: Systemisches Coaching zur beruflichen Orientierung
Umfang:          1-96 U.-Std.
Nach dem Schulabschluss oder längerer Arbeitslosigkeit ist der Weg in den Berufsalltag von den Teilnehmenden nicht immer ohne kompetente Unterstützung reibungslos zu absolvieren.
 
Dazu gehört es auch, persönliche Problemlagen in Bezug auf den beruflichen (Wieder-)Einstig zu identifizieren und möglichst zu beseitigen. Wir schaffen in Zusammenarbeit mit dem Kunden eine berufliche Orientierung und geben die Möglichkeit einer klaren Perspektive über die Entwicklungsmöglichkeiten und Berufsfelder.
 
Themen Inhalt:
  • Erarbeitung der beruflichen Zielvorstellungen und Perspektiven
  • Stärken und Potentiale erkennen
  • Analyse möglicher Tätigkeitsfelder und in Frage kommender beruflicher Perspektiven
  • Erstellen eines individuellen Qualifikationsprofils und Abgleich mit gegebenen Arbeitsmarkterfordernissen
  • Berufsfelder und Anforderungen klären
  • Hemmnisse und Hindernisse für den beruflichen (Wieder-)Einstig identifizieren und beseitigen
  • Eigenes Bewerberprofil erstellen
  • Strategieentwicklung für den Bewerbungsprozess entwickeln und umsetzen
Modul 2: Einzelprofiling für den Perspektivwechsel
Umfang:          1-96 U.-Std.
Eine langjährige Arbeitslosigkeit, der Verlust der Tagesstrukturen, keine Kenntnisse des aktuellen Arbeitsmarktes, soziale Abgrenzung, Rückzug bis hin zur sozialen Vereinsamung – all das hindert an einer Teilhabe am Arbeitsleben.
 
Das Wissen um die Fähigkeiten eines Menschen, welche er im Beruf, in der Freizeit, in der Familie erworben hat, konkretisiert das Bewerberprofil. 
 
  • Wissen über die eigenen Fähigkeiten und Stärken erlangen
  • Verhaltensweisen, Denkstrukturen und Einstellungen verbessern 
  • Sich die Möglichkeiten eines (Wieder-)Einstiegs in das Berufsleben öffnen
Das Profiling dient nachhaltig der Aktivierung und Stärkung der persönlichen Veränderungsbereitschaft.
 
Dazu gehören 
  • die Zusammenstellung und Reflektion der eigenen Berufsbiographie mit Tätigkeiten, Aktivitäten und Ereignissen in verschiedenen Lebensphasen
  • das Kennenlernen fachlicher Handlungskompetenzen und Schlüsselqualifikationen im Berufsleben
Konkret werden im Einzelprofiling folgende Felder behandelt:
  • Eigene berufliche Kompetenzen erkennen und benennen (Profiling)
  • Erstellen eines persönlichen Qualifikationsprofils
  • Abgleich mit den Anforderungen des Arbeitsmarktes
  • Entwicklung von Berufszielen und Zukunftsperspektiven
  • Unterstützung bei beruflichen Entscheidungsprozessen
  • Entwicklung von Problemlösungsstrategien, insbesondere bei Veränderungsvorhaben
  • Auseinandersetzung mit den persönlichen verhaltensbestimmenden Einstellungs- und Bewertungsmustern 
  • Bewerbungsaktivitäten
  • Bewerbungsunterlagen erstellen bzw. aktualisieren und optimieren
  • Bewerbungen versenden, nachfassen und analysieren
  • Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche
Im vertraulichen Gespräch besteht die Möglichkeit Ziele und Wünsche, aber auch Bedenken und Probleme mit einer neutralen Person zu besprechen und lösungsorientiert zu reflektieren. Im gemeinsamen Reflexionsprozess erhält der Teilnehmer eindeutige Rückmeldung und Unterstützung, um seine aktuelle Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und damit stimmige Ziele und konkrete Handlungsschritte entwickeln zu können.
 
Ziel ist es, den Kunden bei einem Perspektivwechsel zu unterstützen und eine positive Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt zu erreichen.
Modul 3: Bewerbungsmanagement der Bundesagentur für Arbeit
Umfang:          4-20 U.-Std.
Das Bewerbungsmanagement der Bundesagentur für Arbeit ist ein wichtiges Grundelement zur aktiven Heranführung an den Arbeitsmarkt. Mit dem Bewerbungsmanagement der BA können von der Erstellung eines individuellen Bewerberprofils bis hin zur bundesweiten bzw. europaweiten Stellensuche alle wichtigen Bestandteile des Bewerbungsprozesses umgesetzt werden. Dabei beruht der Funktionsumfang des Bewerbungsmanagements auf den allgemeinen Standards im Internet und geht mit vorhandenen Bewerbungsvorlagen darüber hinaus. 
 
Themen Inhalt:
  • Aufrufen der Seite der Arbeitsagentur
  • Anmelden mit Benutzername und -kennwort
  • Aufbau der Seiten (Navigieren (vor und zurück), Aufruf von Seiten über Reiter, Bewegen im Formular über Tabulatoren usw., Verlinkungen, Nutzen von Links) 
  • Dateneingabe, Aktualisierung von Daten
  • Aktive Stellensuche
  • Stellengesuche erstellen mit Freischaltung auch in anderen Börsen
  • E-Mail-Benachrichtigung über freie Stellen
  • Erstellung eines individuellen Bewerberprofils, Eingabe Persönliche Daten, Lebenslauf (Einträge hinzufügen ggf. löschen), Eingabe und Beurteilung der Fähigkeiten und Kenntnisse in Abhängigkeit von Berufs- und Studienabschluss, Dokumente und Anlagen (Bewerberfoto, Anlagen hinzufügen, Anlagen bearbeiten)
  • Bewerbungsmappen Erstellung, Eingabe von Empfänger und Kontaktanschrift
  • Bewerbungsschreiben (allgemeiner und spezifischer Art), Eingabe auf der Seite auch unter Nutzung der integrierten Textvorlage, Nutzen vorhandener Anschreiben
  • Lebenslauf Erstellung (über Jobbörse, aktualisieren, vorhandenen Lebenslauf nutzen)
  • Scannen von Zeugnissen und Zertifikaten
  • Benutzung der Vorschau, Daten absenden/ drucken 
  • Verwaltung von Bewerbungen
  • Suchassistent Nutzung: täglich passende Stellen per E-Mail 

  • Orientierung auf der Seite mit Hinweisen auf weitere interessante Angebote wie BERUFE NET, KURS NET, LERNBÖRSE usw.
Modul 5: Profiling/ Stärken-Schwächen-Analyse 
Umfang:          4-40 U.-Std.

Das primäre Mittel zur Entwicklung von individuellen Selbstvermarktungsstrategien ist die Bilanzierung der individuellen Kompetenzen durch ein Profiling/ eine Stärken-Schwächen-Analyse.

  • Eigene berufliche Kompetenzen erkennen und benennen (Profiling)
  • Thematisierung unterschiedlicher Ansprüche verschiedener Branchen und Arbeitsmarktsegmente
  • Erarbeitung eines Kompetenzprofils – Kenntnisse, Erfahrungswissen, praktisches Know-How
  • Erstellung eines beruflichen Fähigkeitsprofils – Grundlegende Fähigkeiten
  • Erstellung eines beruflichen Präferenzprofils – Interessen und Ziele/ Zielsetzung
  • Entwicklung von Strategien und Instrumenten zur Selbsteinschätzung
  • Identifizierung von vorhandenen Soft Skills als möglichen Karrierefaktor

Daraus erfolgt dann die handlungsorientierte Herangehensweise:

  • Erstellen eines persönlichen Qualifikationsprofils
  • Abgleich mit den Anforderungen des Arbeitsmarktes
  • Entwicklung von Berufszielen und Zukunftsperspektiven
  • Auseinandersetzung mit den persönlichen verhaltensbestimmenden Einstellungs- und Bewertungsmustern
  • Bewerbungsaktivitäten
    • Bewerbungsunterlagen erstellen bzw. aktualisieren und optimieren
    • Bewerbungen versenden, nachfassen und analysieren
  • Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche, z.B. in Form von Rollenspielen

Das Profiling erfasst systematisch die vorhandenen berufsrelevanten Kenntnisse der Kunden und bereitet diese auf. Ziel ist es, zusammen mit den Kunden individuelle Bewerbungsstrategien zu erarbeiten.

Modul 6: Schlüsselkompetenzen im beruflichen Kontext
Umfang:          4-80 U.-Std.

Schlüsselkompetenzen (Soft Skills) sind fachübergreifende, übertragbare Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die Bewältigung beruflicher Anforderungen unentbehrlich geworden sind. In diesem Modul haben die Teilnehmer die Möglichkeit ihre persönlichen Soft Skills weiter auszubauen und zu stärken, um zukünftig in ihrem Job überzeugend und durchsetzungsstark aufzutreten. Da sich die Halbwertzeit berufsbezogener Kenntnisse beständig verkürzt und sich die Anforderungsprofile spezifischer Berufe zusehends verändern, sind Schlüsselkompetenzen und übertragbare Fähigkeiten erforderlich, um sich diesen immer wieder verändernden Bedingungen anzupassen.

Das Training von Schlüsselkompetenzen umfasst drei Handlungsfelder:

Soziale Kompetenz:

Das Vermögen, in Arbeitsbeziehungen mit anderen Menschen situationsangemessen und zielgerichtet zu handeln. Damit ein Team produktiv zusammenarbeiten kann, muss die Chemie unter den Teammitgliedern stimmen. Demensprechend viel Wert legen Arbeitgeber auf die sozialen Kompetenzen der Bewerber. Dies sind:

  • Teamfähigkeit (Kommunikation und Verhalten im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten)
  • Einfühlungsvermögen
  • Kommunikationsfähigkeit in Wort und Schrift
  • Konfliktfähigkeit und -management

Dazu gehört die Fähigkeit, sich in die Gedanken und Gefühle anderer Menschen hineinzuversetzen (Empathie). Das Ziel liegt darin, über Situationen in Gruppen reflektieren zu können und ggf. sein eigenes Verhalten der Situation anzupassen. In diesem Zusammenhang geht es auch um die Förderung der emotionalen Intelligenz.

Personale Kompetenz:

Die Fähigkeit, mit sich selbst umzugehen und im Beruf auch für andere ein verlässlicher Partner zu sein.
Die Auseinandersetzung mit Fragen, die die eigene Person betreffen, wie z.B.

  • Zeitmanagement
  • Selbstorganisation
  • Umgang mit Stress
  • die Fähigkeit zur Selbstmotivation

ist hierfür ein entscheidender Baustein. Dafür werden Grundideen vermitteln und dabei die Selbstreflexion der Teilnehmenden hinsichtlich der eigenen Stärken, persönlichen Integrität und Entwicklungsmöglichkeiten angeregt.

Methodische Kompetenz:

Die Fähigkeit, Situationen zu analysieren, kreativ zu bewältigen und anderen Menschen Inhalte zu vermitteln. Dies ist im beruflichem Umfeld oft entscheidend. Sobald Situationen abseits der Routineaufgaben und –wege entstehen, ist eigenverantwortliches, methodisches Handeln gefragt, um die Aufgabenstellung im Unternehmen für alle zufriedenstellend zu lösen.
Um solche Fälle, die regelmäßig im Arbeitsumfeld auftreten, bewältigen zu können, ist das Beherrschen von methodische Kompetenzen essentiell.

Zu diesen gehören:

  • Rhetorik und Auftritt
  • Problemlösung
  • Kreativitätstechniken
  • Moderation (Gruppenprozesse steuern und leiten)
  • Grundlagen im Projektmanagement

Die grundlegende Basis liegt in der Entwicklung der kommunikativen Fähigkeiten. Jedoch nicht jeder, der viel redet, kann gut kommunizieren. Zu der Kommunikationsfähigkeit gehören Teilkompetenzen, wie das Verstehen, das Erklären oder das Aufbereiten von Informationen.

Aktivierung und berufliche Eingliederung

Modul 19: Eignungsfeststellung in der Einzelbetreuung
Umfang:          4-80 U.-Std.
  • Zusammenfassende Feststellung der Eignung und Neigung (u.a. Kenntnisse und Fertigkeiten, Belastbarkeit, Teamfähigkeit, zeitliche Flexibilität, mündliche und schriftliche Kenntnisse in Deutsch und Mathe)
  • Querschnittstests (Auswahl und Anpassung der Aufgaben an die angestrebte Tätigkeit) 
  • Basiskenntnisse – Rechtschreibung, Lesekompetenzaufgaben, Fähigkeiten eigenständiger Formulierung, Rechnen/ kaufmännisches Rechnen
  • Überprüfung allgemeiner Kompetenzen – Wortschatzaufgaben, Logiktrainer, Organisationsfähigkeit über Postkorbaufgabe
  • Überprüfung der für die angestrebte Tätigkeit notwendigen IT-Kompetenz
  • Berufsfeldtests in Abhängigkeit der angestrebten Tätigkeit 
  • Praktische Übungen in Werkstätten und Praxiseinrichtungen bzw. 2-3 Tage Probearbeit in einem kooperierenden Betrieb zur Überprüfung der Eignung je nach angestrebtem Berufsprofil
  • Objektivierung der Selbsteinschätzung 
  • Abschließende Eignungsabklärung durch Gegenüberstellung des erarbeiteten Bewerberprofils mit dem aktuellen Anforderungsprofil der jeweiligen Tätigkeit/ des jeweiligen Bildungsziels
Modul 21: Kommunikationstraining/ Umgang mit Kunden und Gästen
Umfang:          4-80 U.-Std.

Kundenorientiertes Handeln und Servicequalität werden inzwischen branchenübergreifend in allen Tätigkeitsfeldern erwartet. Im Front- oder Backoffice, im Geschäft oder Customer Service Center entstehen tagtäglich die unterschiedlichsten Kommunikationssituationen: Auskünfte geben, Informationen entgegennehmen und weiterleiten, Fragen von Kunden beantworten, Vorschläge unterbreiten, zwischen unterschiedlichen Positionen vermitteln, um nur einige zu nennen. Die Arbeit erfordert es, sich ständig auf wechselnde Kunden, Gäste oder Klienten ein- und umzustellen und dabei immer den richtigen Ton zu treffen.

Das Ziel des Moduls liegt darin, das eigene Kommunikationsverhalten zu optimieren, um sich angemessen auf schwierige Kunden und Gesprächssituationen einzustellen und gleichzeitig höchste Servicequalität zu bieten. Dazu werden unter Einbeziehung konkreter kundenspezifischer Praxissituationen hilfreiche, adressatenbezogene Kommunikationstechniken erlernt und praktisch erprobt.

  • Kundenorientierung geht jeden an
  • Kunden- und Serviceorientierung als Einstellung
  • Interne Kunden-Lieferanten-Beziehung
  • Kommunikationstraining für den Umgang mit dem Kunden
  • „Was kann ich für Sie tun?“ – Information und Beratung
  • „Das kann gar nicht sein …“ – Beschwerden als Chance
  • „Der schon wieder!“ – Umgang mit schwierigen Kunden
Modul 24: IT-Medienkompetenz für Bewerbung und Beruf
Umfang:          4-320 U.-Std.
In diesem Modul lernen die Teilnehmer verschiedene Informationsquellen (Literatur, Internet, Interviews) heranzuziehen. Im ersten Teil geht es um den Prozess der Recherche. Sie lernen die einzelnen Schritte des Recherche-Prozesses, die Gefahr der Verzettelung bei der Internetrecherche, die Problematik des „Datenschrotts“ im Internet etc.

Im zweiten Teil des Moduls werden IT- und Medienkompetenzen vermittelt. Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien zählen heute zweifelsohne zum notwendigen Handwerkszeug im beruflichen Alltag. Dieses Modul soll den Teilnehmern grundlegende Informationen zur Datenverarbeitung, über Internetdienste und ihre Bedeutung sowie zum Umgang mit Hypertext-Angeboten vermitteln. 
 
Themen Inhalt: 
  • EDV-Grundlagen
  • Hardware
  • Betriebssysteme
  • Grundlagen Betriebssystem Windows
  • Internet 
  • Informationen suchen, finden und verwalten
  • Eine Informationsrecherche planen 
  • Nutzung von Kommunikationsnetzen
  • Onlineforen als Problemlösungsangebote
  • Job-Suche im Internet 
  • Internetseiten von Unternehmen, Zeitungen etc.
  • Jobbörsen (Stellenbörsen, Job-Roboter etc.)
  • Online-Jobportal der Bundesagentur
  • Einführung in MS Word
  • Einführung in MS Excel 
  • Einführung in MS PowerPoint
  • Medien (Bücher, Zeitschriften, Internet, Fernsehsender, Radiostationen etc.) kennen und für die Lösung konkreter Aufgaben nutzen können 
  • Sich in der Medienwelt orientieren können – beispielsweise unter den verschiedenen Fernsehsendern eine Nachrichtensendung finden 
  • Eine kritische Distanz zu Medien halten – beispielsweise kommerzielle oder politische Interessen in journalistischen Beiträgen erkennen können 
  • Selbst kreativ in der Medienwelt tätig werden – beispielsweise medial aufbereitete Beiträge im Rahmen der Projektarbeit verfassen

Stabilisierung

Modul 42: Stabilisierung einer Beschäftigung
Umfang:          12 – 96 UE, Einzelcoaching

gem. § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB III

Um dem Risiko eines vorschnellen Beschäftigungsabbruchs entgegenzuwirken, ist eine professionelle Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme für die meisten Teilnehmenden wichtig.

Mit Aufnahme einer Beschäftigung oder ggf. Ausbildung ist die erste Phase im Betrieb von besonderer Bedeutung. Die Phase des Einstiegs legt den Grundstein für ein gefestigtes Beschäftigungsverhältnis und damit einer guten Zusammenarbeit zwischen neuem Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Treten hier Konflikte, Krisen, Enttäuschungen, Über-oder Unterforderung etc. auf, ist es oft schwierig, diese Situationen derart zu lösen und aufzufangen, dass eine Zusammenarbeit bzw. das Beschäftigungsverhältnis unbeschadet fortgeführt werden kann.

Insbesondere Bewerber mit einer geringen Frustrationstoleranz und Selbstsicherheit und einer langen Arbeitslosigkeit wählen in diesen Situationen den Weg des geringsten Widerstands und bleiben dem betrieblichen Alltag fern oder kündigen überstützt den erst kürzlich eingegangenen Arbeits- oder Ausbildungsvertrag.

In jedem Beschäftigungsverhältnis oder jeder Ausbildung werden im Laufe der Zeit schwierige Situationen auftreten, wie zum Beispiel:

  • bei einem Wechsel in eine andere Abteilung oder Schicht oder
  • beim Wechsel oder der Neueinstellung von Kollegen, mit denen man nicht warm wird oder
  • wenn sich das erste Mal ein Kunde oder Kollege beschwert oder
  • bei einem schlechten Personalgespräch, der Änderung der Arbeitszeiten oder
  • plötzlich eintretenden persönlichen Problemen (auch im sozialen Umfeld) durch die eingegangene Beschäftigung, z.B. Zeitprobleme (wichtige private Aufgaben werden vernachlässigt oder können nicht mehr ausgeübt werden).

Oftmals werden insbesondere von der Zielgruppe dieser Maßnahme in den ersten Monaten der Beschäftigungsaufnahme negative Erfahrungen gemacht, mit denen sie nur schlecht umgehen können.

In diesen Fällen sind wir stets fester Ansprechpartner für unsere Teilnehmer und stehen ihnen in diesen Situationen bei und helfen bei der Entwicklung entsprechender Lösungsansätze.

Darüber hinaus stellt der Berufsalltag, die Anpassung in eine neue Umgebung und an ein neues Team per se Menschen vor eine große Herausforderung. Insbesondere die Kennenlernphase wird häufig mit Ängsten und Zweifeln verbunden:

  • Was wird mich erwarten und wie werde ich zurechtkommen?
  • Bin ich in der Lage, die schwierigen Anfangssituationen zu meistern?
  • Wie werden die Kollegen sein? Werden sie mich respektieren?

In dieser Phase ist es unser erklärtes Ziel, den Beteiligten ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.

Ausgehend von unserer Grundhaltung wird die Arbeit auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer ausgerichtet. Unsere Lösungsansätze verfolgen die Ziele, um die eingegangene Beschäftigung nachhaltig zu sichern:

  • Stärkung von Eigenverantwortung
  • Entwicklung von mehr Sicherheit der Teilnehmer im Arbeitsleben in Hinsicht auf die Aufklärung ihrer Rechte und Pflichten
  • Kontinuierliche Stärkung der Motivation des Teilnehmers durch das Aufzeigen von Entwicklungsmöglichkeiten und beruflichen Perspektiven
  • Entwicklung von mehr Sicherheit der Teilnehmer im Arbeitsleben durch das Erkennen von eigenen Stärken und Schwächen
  • Erlernen von Bewältigungsstrategien in konfliktreichen Situationen inkl. Reflektion von Rückschlägen, Wut und Enttäuschungen
  • Stabilisierung des Teilnehmers auch unter Einbeziehung des unmittelbaren und familiären Umfeldes
  • Steigerung des Mobilitätsverhaltens
  • Sicherung der Beschäftigung durch eine organisierte Kinderbetreuung oder Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen durch z.B.
    • feste Betreuungszeiten oder -einrichtungen
    • passendes Zeitmanagement, welches mit der eingegangenen Beschäftigung vereinbar ist
    • Notfallpläne bzw. ein Notfall-Betreuungsnetzwerk bei Ausfall der Betreuungseinrichtung oder -person
    • Verminderung eines hohen Krankenstandes durch Reduzierung von Stress und Minderung externer negativer Einflüsse sowie durch eine alternative Betreuung von kranken, betreuungspflichtigen Kindern z.B. durch die Großeltern

Zu den Aufgaben unserer Mitarbeiter zählen unter anderem auch die Kontakte mit den Betrieben und die Sicherung der Erreichbarkeit (per E-Mail, Telefon), um im Fall einer Krise umgehend einen individuellen Coachingtermin zu vereinbaren, eingreifen zu können und das Problem zu bearbeiten. Für Krisen- bzw. Konfliktinterventionen steht den Teilnehmern dieses Moduls eine „Notfallnummer“ zur Verfügung, um die Erreichbarkeit zu gewährleisten und ein schnelles Handeln bei einer akuten Problemlage zu ermöglichen.

Die Stabilisierung der Teilnehmer vollzieht sich im Rahmen von Einzelcoachings in Räumlichkeiten vor Ort im Beschäftigungsbetrieb des Teilnehmers. Wir sehen im Rahmen der Stabilisierung eine teilnehmer- und bedarfsbezogene Betreuung vor. Diese wird mit dem Teilnehmer und dem Betrieb individuell vereinbart und terminlich abgestimmt.

Die Nachbetreuung der Teilnehmer, die ein Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis aufgenommen haben, ist nicht nur eine reaktive Maßnahme, sondern unsere Mitarbeiter übernehmen im Rahmen des Moduls selbst die Initiative. Unsere Mitarbeiter halten regelmäßigen Kontakt zu den Teilnehmern und dokumentieren so nicht nur, dass bei Bedarf Unterstützungsleistungen erbracht werden können, sondern erhalten auch Einblick in den Stand der Integration. Hierdurch haben unsere Mitarbeiter die Möglichkeit, präventiv einzugreifen, wenn das Beschäftigungsverhältnis in Gefahr gerät.

Da es gerade in der ersten Zeit einer neu eingegangenen Beschäftigung zu Problemen oder Schwierigkeiten kommt, sehen wir zu Beginn der Stabilisierung meist eine höhere Kontaktdichte zu den Teilnehmern vor, die sich jedoch im Rahmen des gebuchten Stundenumfanges über die Zeit sukzessiv verringern wird. Durch diese Vorgehensweise entwickeln die Teilnehmenden eine nachhaltige Selbsthilfekompetenz und sie werden in ein selbstbestimmtes Beschäftigungsverhältnis entlassen.

Systemisches Coaching

NUTZEN SIE DIE FÖRDERUNG ÜBER BILDUNGSGUTSCHEIN
ODER AKTIVIERUNGS- UND VERMITTLUNGSGUTSCHEIN FÜR IHR PERSÖNLICHES SYSTEMISCHES COACHING

SYSTEMISCHES JOBCOACHING

Die eigene Zukunft zu gestalten beginnt mit Klarheit: Klarheit darüber, was wir wollen, was uns zurück hält, welche Ressourcen wir bereits haben und welche wir noch benötigen.

Unser Systemisches Coaching gibt nicht nur diese Klarheit, sondern unterstützt Sie auch darin, sich persönlich weiterzuentwickeln, um beruflich erfolgreich zu sein. Erreichen Sie mit unseren erfahrenen und sympathischen Jobcoaches das, was Sie wirklich wollen und machen Sie den nächsten Schritt in Ihrem Leben.

Wir unterstützen Sie individuell und persönlich.

– Potentiale und Chancen erkennen
– Entwicklung neuer beruflicher Perspektiven
– Individuelles Bewerbungstraining, wertschätzend und ganzheitlich
– Alternative Bewerbungs- und Selbstvermarktungsstrategien
– 100% Förderung möglich

Unser Angebot richtet sich an Menschen aller Altersgruppen, die ihre aktuelle Situation verändern möchten. Egal ob mit oder ohne Berufsabschluss oder akademischem Hintergrund, wir unterstützen Sie individuell und persönlich. Wir freuen uns darauf mit Ihnen gemeinsam die Entwicklung von Berufszielen und Zukunftsperspektiven voranzutreiben.

Die SKY Akademie ist AZAV-zertifiziert und das Jobcoaching kann mit einem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein zu 100% gefördert werden, z.B. durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter.

WIR BERATEN SIE GERNE

Osterstraße 116
20259 Hamburg

  8.00 Uhr – 17.00 Uhr
Montag – Freitag

Tel: 040 43188250
Email: hh@dtp-akademie.net